Kurz-Antwort
Hörst du bei Steam Remote Play keinen Ton, prüf zuerst nach Valves Anleitung, ob am Host-PC der Ton oder die Steam-Anwendung stummgeschaltet ist und ob am Gerät, auf dem du spielst, der Ton aus ist. Im Steam-Ordner des Host-PCs verrät die Datei „streaming_log.txt“ im Ordner „logs“, ob ein Audiofehler aufgetreten ist. Danach prüfst du unter Windows das Ausgabegerät und den Lautstärkemixer, bringst Steam auf beiden Geräten auf den neuesten Stand und aktualisierst den Audiotreiber. Fehlt nur dein Mikrofon: Die Sprachaufzeichnung wird beim Streaming laut Valve derzeit nicht unterstützt.
Das Bild kommt flüssig auf dem Laptop oder Fernseher an, aber es bleibt still. Bei Remote Play arbeiten zwei Geräte zusammen: der Host-PC, auf dem das Spiel läuft, und das Gerät, auf dem du spielst. Laut Valve sendet Steam dabei die Bild- und Audiodaten vom Host zum Gerät und deine Eingaben zurück. Der Ton kann also auf beiden Seiten verloren gehen. Im Fehler-Finder sagst du zuerst, was beim Streamen nicht stimmt: Du hörst gar nichts, nur dein Mikrofon kommt nicht an, oder der Ton stottert. Danach landest du bei Stummschaltung, Ausgabegerät, Updates, Audiotreiber oder einem stabileren Stream. Die ausführliche Anleitung darunter stützt sich auf die offiziellen Hilfen von Valve und Microsoft.
Fehler-Finder: In wenigen Klicks zur Lösung
Fehler-Finder
Steam Remote Play ohne Ton
Bit prüft mit dir Stummschaltungen, Windows-Ausgabe, Updates und Treiber – nach Valves Remote-Play-Hilfe und Microsoft.
Was fehlt beim Streamen?
Lösung
Stummschaltungen auf beiden Seiten prüfen
Valve nennt bei fehlendem Ton drei Prüfpunkte.
- Prüf am Host-PC, auf dem das Spiel läuft, ob der Ton oder die Steam-Anwendung stummgeschaltet ist.
- Prüf am Gerät, auf dem du spielst, ob der Ton stummgeschaltet ist.
- Öffne im Steam-Ordner des Host-PCs den Unterordner „logs“ und schau in der Datei „streaming_log.txt“ nach einem Audiofehler.
Lösung
Ausgabegerät und Lautstärkemixer prüfen
- Klick am Gerät, auf dem du spielst, in der Taskleiste auf das Lautsprechersymbol und dann auf den Pfeil neben dem Lautstärkeregler. Wähle dort das richtige Ausgabegerät.
- Öffne über das Einstellungssymbol neben dem Regler den Lautstärkemixer. Steht bei einem Regler ein „x“, ist er laut Microsoft stummgeschaltet.
- Achte darauf, dass kein Monitor ohne Lautsprecher als Standard-Ausgabegerät eingestellt ist. Dann gibt es laut Microsoft keinen Ton.
Lösung
Steam und Spiel auf Stand bringen
- Prüf, ob Steam auf beiden Geräten auf dem neuesten Stand ist. Das ist Valves erster Schritt bei Remote-Play-Problemen.
- Starte das Spiel laut Valve vorher einmal normal, damit es aktuell ist und richtig funktioniert.
- Starte beide Geräte neu und streame erneut.
Lösung
Audiotreiber und Verbesserungen prüfen
- Öffne den Geräte-Manager, erweitere „Audio-, Video- und Gamecontroller“, klick das Audiogerät mit rechts an und wähle „Treiber aktualisieren“ › „Automatisch nach Treibern suchen“.
- Kam das Problem nach einem Windows-Update, kannst du laut Microsoft in den Eigenschaften des Geräts auf der Registerkarte „Treiber“ „Vorheriger Treiber“ wählen.
- Schalte unter Einstellungen › System › Sound beim Ausgabegerät die Audioverbesserungen aus.
Nächster Schritt
Den Steam-Support fragen
Hilft nichts davon, rät Valve zu einer Anfrage beim Steam-Support mit einem genauen Bericht der Schritte, die das Problem auslösen. Halte dafür auch die Datei „streaming_log.txt“ bereit.
Nächster Schritt
Das Mikrofon wird nicht mitgestreamt
Laut Valve wird die Sprachaufzeichnung über Streaming derzeit nicht unterstützt. Für den Voice-Chat brauchst du deshalb einen anderen Weg, etwa eine Chat-App direkt auf dem Gerät, an dem du spielst.
Lösung
Den Stream stabilisieren
- Verbinde die Geräte am besten per Kabel. Das empfiehlt Valve für das beste Streaming. Laut Valve berichten Nutzer, dass auch Powerline oder WLAN mit gutem Signal ausreichen können.
- Stell in den Remote-Play-Einstellungen eher auf Geschwindigkeit statt Qualität, begrenze die Bandbreite oder senke die Auflösung des Streams.
- Drück während des Streams F6, um Echtzeitstatistiken einzublenden.
Nächster Schritt
Das Netzwerk gründlich prüfen
Bei Aussetzern lohnt ein gründlicher Blick auf das Netzwerk. Die Schritte zu Verbindung, Ports und Einstellungen stehen in unserem Remote-Play-Ratgeber.
Geschafft
Der Ton ist da!
Halte Steam auf beiden Geräten aktuell. Das nennt Valve als ersten Schritt bei Remote-Play-Problemen.
Weitere Fehler-Finder für PC ›
Die Checkliste in der richtigen Reihenfolge
- Stummschaltung am Host-PC prüfen: Systemton und Steam-Anwendung.
- Stummschaltung am Spielgerät prüfen: Laptop, PC oder Fernseher.
- Protokoll lesen: „streaming_log.txt“ im Ordner „logs“ des Host-PCs.
- Ausgabegerät wählen: In Windows über das Lautsprechersymbol.
- Lautstärkemixer prüfen: Kein Regler darf stummgeschaltet sein.
- Steam aktualisieren: Auf beiden Geräten.
- Audiotreiber aktualisieren: Über den Geräte-Manager.
- Netzwerk verbessern: Wenn der Ton stottert.
- Steam-Support kontaktieren: Mit genauer Beschreibung.
So funktioniert der Ton bei Remote Play
Valve erklärt in der Hilfe „Steam Remote Play“ das Prinzip: Du führst ein Spiel auf einem Computer aus und spielst es auf einem anderen. Steam sendet die Bild- und Audiodaten des Spiels vom Host-Computer zu deinem Gerät. Deine Eingaben mit Maus, Tastatur oder Gamepad gehen zurück an den Host und werden dort verarbeitet. Es gibt zwei Varianten: Mit Remote Play Anywhere streamst du deine eigenen Spiele auf ein anderes Gerät mit Steam oder der Steam-Link-App. Mit Remote Play Together lädst du Freunde zu einer lokalen Koop-Sitzung ein, ohne dass sie das Spiel besitzen müssen.
Für die Fehlersuche heißt das: Der Ton entsteht am Host, reist durchs Netzwerk und wird am Spielgerät ausgegeben. An jeder dieser drei Stationen kann er verloren gehen. Deshalb prüfst du beide Geräte und die Verbindung dazwischen.
Schritt 1: Stummschaltungen auf beiden Seiten prüfen
Valve nennt für den Fall „Ich höre keinen Ton, wenn ich ein Spiel streame“ drei Prüfpunkte. Erstens: Prüf auf dem Remote-Computer, also dem Host, ob der Ton oder die Steam-Anwendung stummgeschaltet ist. Zweitens: Prüf, ob der Ton auf dem lokalen Computer stummgeschaltet ist, also auf dem Gerät, an dem du spielst. Drittens: Schau in die Protokolldatei. Sie heißt „streaming_log.txt“ und liegt im Steam-Ordner des Host-PCs im Unterordner „logs“. Steht dort ein Audiofehler, weißt du, dass das Problem beim Host liegt.
Beachte, dass Windows Stummschaltungen auch pro App kennt. Dazu kommen Lautstärkeregler in Lautsprechern und in den Spielen selbst. Microsoft erinnert in seiner Hilfe daran, dass einige Lautsprecher und Apps eigene Lautstärkeregler haben, und rät, alle zu prüfen.
Schritt 2: Ausgabegerät und Lautstärkemixer in Windows
Spielst du auf einem Windows-PC oder Laptop, muss dort das richtige Ausgabegerät aktiv sein. Microsoft beschreibt in der Hilfe „Beheben von Sound- oder Audioproblemen in Windows“ den Weg:
- Klick in der Taskleiste auf das Lautsprechersymbol.
- Klick auf den Pfeil rechts neben dem Lautstärkeregler. Die Liste „Soundausgabe auswählen“ zeigt alle verbundenen Audiogeräte.
- Wähle das Gerät, über das du hören willst, etwa Kopfhörer oder Lautsprecher.
- Öffne über das Einstellungssymbol neben dem Regler den Lautstärkemixer. Steht bei einem Regler ein „x“, ist er stummgeschaltet. Heb die Stummschaltung auf.
Ein Sonderfall betrifft Monitore. Ist ein externer Monitor ohne eingebaute Lautsprecher als Standard-Ausgabegerät eingestellt, gibt es laut Microsoft keinen Ton. Wähle dann unter Start › Einstellungen › System › Sound im Abschnitt „Ausgabe“ das Gerät aus, das du nutzen willst. Damit legst du es als Standard fest.
Schritt 3: Steam und das Spiel auf Stand bringen
Valve empfiehlt vor jeder Fehlersuche, die Einrichtung vollständig abzuschließen. Prüf zuerst, ob Steam auf beiden Geräten auf dem neuesten Stand ist. Nutzt du die Steam-Link-App, folgst du deren Einrichtungsanleitung. Danach solltest du das Spiel laut Valve einmal ausführen, damit es aktuell ist und richtig funktioniert. Remote Play ist laut Valve für eine einfache Einrichtung gedacht, setzt aber voraus, dass das Spiel auf dem Host-Computer ordnungsgemäß läuft.
Bei Remote Play Anywhere musst du auf beiden Geräten mit demselben Steam-Account angemeldet sein. In der Bibliothek erscheint dann bei installierten Spielen „Stream“ statt „Spielen“. Für Remote Play Together brauchst du das Steam-Overlay: Du öffnest es laut Valve im Spiel mit Umschalt + Tab und lädst Freunde über die Freundesliste ein. Funktioniert das Overlay nicht, hilft Steam Overlay funktioniert nicht: Diese Einstellungen solltest du prüfen.
Schritt 4: Audiotreiber und Verbesserungen prüfen
Bleibt der Ton aus, ist der Audiotreiber dran. Laut Microsoft können veraltete oder fehlerhafte Treiber Hardwareprobleme verursachen. Öffne den Geräte-Manager, erweitere „Audio-, Video- und Gamecontroller“, klick die Soundkarte oder das Audiogerät mit rechts an und wähle „Treiber aktualisieren“ › „Automatisch nach Treibern suchen“. Findet Windows nichts, suchst du einen Treiber auf der Website des Herstellers. Vorher lohnt die Audio-Problembehandlung von Windows: Start › Einstellungen › System › Problembehandlung › Andere Problembehandlungen, dann bei „Audio“ auf „Ausführen“.
Hat der Ton vor einem Windows-Update funktioniert und danach nicht mehr, rät Microsoft, den Audiotreiber zurückzusetzen: Eigenschaften des Audiogeräts, Registerkarte „Treiber“, „Vorheriger Treiber“. Außerdem können laut Microsoft Audioverbesserungen manchmal Probleme verursachen. Du schaltest sie unter Start › Einstellungen › System › Sound aus: Ausgabegerät wählen, zu „Erweiterte Einstellungen“ scrollen und „Audioverbesserungen“ auf „Aus“ stellen.
Schritt 5: Wenn der Ton stottert oder aussetzt
Kommt der Ton, aber abgehackt, liegt das Problem eher an der Übertragung. Valve empfiehlt für das beste Streaming ein kabelgebundenes Netzwerk. Laut Nutzererfahrungen können auch Powerline-Verbindungen und WLAN mit gutem Signal ausreichen, die Ergebnisse unterscheiden sich aber. In den Remote-Play-Einstellungen kannst du laut Valve zwischen hoher Geschwindigkeit und hoher Qualität wählen, die Bandbreite begrenzen und die Auflösung des Streams anpassen. Im Spiel selbst helfen eine niedrigere Auflösung und abgeschaltete vertikale Synchronisation.
Zur Diagnose drückst du während des Streams F6 oder am Gamepad die Guide-Taste zusammen mit Y. Dann zeigt Steam Echtzeitstatistiken. Solange sie sichtbar sind, sammelt Steam laut Valve detailliertere Daten und speichert sie nach dem Spiel unter anderem in der Datei „SteamAudioTrace.txt“ im Ordner „logs“. Wie du das Netzwerk für Remote Play gründlich prüfst, steht in Steam Remote Play mit Input-Lag: Netzwerk und Streaming richtig prüfen.
Typische Probleme und ihre Lösungen
Dein Mikrofon kommt im Spiel nicht an
Das ist eine bekannte Einschränkung. Laut Valve wird die Sprachaufzeichnung über Streaming derzeit nicht unterstützt. Für den Voice-Chat brauchst du einen anderen Weg, etwa eine Chat-App direkt auf dem Gerät, an dem du spielst.
Die Geräte finden sich gar nicht
Dann hast du ein Verbindungsproblem, kein Tonproblem. Laut Valve müssen beide Computer im selben Netzwerk sein. Streaming nutzt die UDP-Ports 27031 und 27036 sowie die TCP-Ports 27036 und 27037. Deine Firewall muss Steam diese Ports erlauben. Eigene Firewalls und Software wie Hamachi können die Kommunikation laut Nutzerberichten beeinträchtigen.
Der Bildschirm wird schwarz
Tritt das bei allen Spielen auf, empfiehlt Valve, die Grafiktreiber auf beiden Computern zu aktualisieren. Hilft das nicht, deaktivierst du testweise die Hardware-Codierung in den erweiterten Host-Einstellungen oder die Hardware-Dekodierung in den erweiterten Client-Einstellungen.
Das Spiel unterstützt Remote Play Together nicht
Ob ein Spiel Remote Play Together oder das Streaming über die Steam-Link-App unterstützt, steht laut Valve rechts auf der Shopseite in den Spieldetails. Zwischen deinen eigenen Computern lassen sich laut Valve alle Steam-Spiele streamen.
Kopfhörer und Lautsprecher am Spielgerät
Prüf die Verbindungen auf lose Kabel und schließ USB-Lautsprecher oder -Headsets testweise an einen anderen USB-Anschluss an. Microsoft weist außerdem darauf hin, dass Lautsprecher möglicherweise nicht funktionieren, solange Kopfhörer angeschlossen sind. Steck die Kopfhörer dann ab und prüf, ob der Ton über die Lautsprecher kommt.
Ältere Geräte als Spielgerät
Valve empfiehlt für den Host-PC mindestens eine Quad-Core-CPU. Das Spielgerät stellt geringere Anforderungen, seine Grafikeinheit sollte aber die hardwarebeschleunigte H264-Dekodierung unterstützen. Auf älteren Systemen mit Einzel- oder Doppelkernprozessor und ohne diese Dekodierung kann es laut Valve beim Streaming zu Schwierigkeiten kommen.
Wann der Steam-Support helfen muss
Hast du alle Schritte durch und der Ton fehlt weiterhin, rät Valve zu einer Anfrage beim Steam-Support. Wichtig ist ein detaillierter Bericht mit den genauen Schritten, die das Verhalten auslösen. So kann Valve das Problem eingrenzen. Halte außerdem die Datei „streaming_log.txt“ bereit. Tritt der Fehler nur in einem bestimmten Spiel auf, lohnt zusätzlich ein Blick in die Diskussionen der Steam-Community zu diesem Spiel.
Entscheidungshilfe: Host, Spielgerät oder Netzwerk?
- Audiofehler im Protokoll: Problem am Host-PC, dort Ton, Treiber und Steam prüfen.
- Kein Fehler im Protokoll: Ausgabegerät und Lautstärkemixer am Spielgerät prüfen.
- Ton stottert: Kabel statt WLAN, Remote-Play-Einstellungen anpassen.
- Nur das Mikrofon fehlt: Wird beim Streaming nicht unterstützt.
- Nach Windows-Update stumm: Vorherigen Audiotreiber wiederherstellen.
Das Wichtigste in Kürze
- Der Ton kann am Host, im Netzwerk oder am Spielgerät verloren gehen.
- Valve nennt drei Prüfpunkte: Stummschaltung am Host, am Spielgerät und das Protokoll.
- In Windows Ausgabegerät und Lautstärkemixer prüfen.
- Steam auf beiden Geräten aktuell halten.
- Die Sprachaufzeichnung wird beim Streaming derzeit nicht unterstützt.
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