Warum eine Antivirussoftware für Gaming-PCs zur Cybersicherheit besonders wichtig ist
Wie viele andere PC-Nutzer auch, stellst du dir höchstwahrscheinlich die Frage, ob du eine externe Virenschutzsoftware benötigst. Wie die meisten Gamer wirst du höchstwahrscheinlich Windows 10 als Betriebssystem nutzen. Dieses bringt den bereits sehr guten Windows-Defender mit. Warum also eine externe Software zur Cybersicherheit für Gamer kaufen? Explizit für Gamer geht eine externe Virensoftware oft mit Einbrüchen in der Performance einher und kann besonders bei Online-Spielen besonders nervig sein. Im folgenden Beitrag erfährst du, wieso du trotzdem gerade als Gamer eine Antivirussoftware nutzen solltest und welche sich am besten für deine Zwecke eignet.
Als Gamer bist du höchstwahrscheinlich stark mit einer Community vernetzt. In verschiedenen Foren, Subreddits und auf Plattformen wie Discord findet dabei immer ein reger Austausch statt. Da sich auf diesen Plattformen auch viele Menschen aufhalten, die viel Ahnung von Computerprogrammen und Technik haben, gilt hier besondere Vorsicht. Denn nicht alle Menschen sind gut und gefährliche Schadsoftware lässt sich gut getarnt als Bild- oder Sounddatei über solche Portale verschicken. Selbst wenn du besonders vorsichtig bist, irgendjemand findet immer einen Weg, solche Programme bei dir einzuschleusen. Deshalb ist eine externe Software zur Cybersicherheit besonders wichtig, da diese regelmäßig mit aktuellen Informationen über Malware und Trojaner gefüttert wird. Wenn du dich auch für andere Aspekte der Technik interessierst, schau dir doch mal unseren Artikel über WLAN sicher einrichten an.
Können Antivirenprogramme wirklich deine PC-Performance beeinflussen?
Wenn eine solche Software einen Virenscan durchführt oder deine Dateien im Hintergrund produziert, dann geht das in jedem Fall auf die Hardware. Je nachdem, wie leistungsstark dein Gaming-PC ist, kann so ein Dateiscan, während du ein grafisch anspruchsvolles Spiel spielst, schnell auch den besten Rechner in die Knie zwingen. Doch hier haben sich die meisten Hersteller bereits unterschiedliche Lösungen einfallen lassen. Beispielsweise setzen viele Anbieter auf sogenannte Cloud-basierte Scans. Dabei wird die erforderliche Rechenleistung für den Scan deiner Dateien nicht wie üblich von deiner Hardware bezogen, durch eine Cloud zur Verfügung gestellt. Somit kannst du in Ruhe weiterzocken, ohne dass du dir Sorgen machen musst, dass du Probleme mit Lags oder Abstürzen bekommst. Wenn du mehr über die Leistung deines PCs erfahren möchtest, lies unseren Beitrag über Gaming-Prozessoren.
Andere Hersteller setzen wiederum auf sogenannte Game Booster. Dabei werden die Prozesse, welche im Hintergrund laufen, neu angeordnet, wodurch dann neue Kapazitäten frei werden und deine CPU sich besser auf dein Spiel fokussieren kann. Ein weiteres Mittel, um genügend Kapazitäten für den Virenscan zu schaffen, ist die sogenannte Systembereinigung. Dabei entfernt die Software nicht mehr benötigte Dateien aus deinem Zwischenspeicher sowie noch unnötigere Junk-Dateien. Auch Hintergrundprozesse, welche nicht mehr gebraucht werden, deaktiviert die Software. Das schafft jede Menge Platz für ausreichend Performance und betrifft hauptsächlich die Cybersicherheit für Gamer.
Worauf du bei der Auswahl einer Antivirensoftware achten solltest
Bei der Wahl der richtigen Antivirensoftware für deinen Gaming-PC gibt es einige wichtige Faktoren zu berücksichtigen. Zunächst einmal sollte die Software über einen speziellen Gaming-Modus verfügen. Dieser Modus sorgt dafür, dass Benachrichtigungen und ressourcenintensive Scans während des Spielens unterdrückt werden. So wirst du nicht mitten in einem spannenden Match durch Pop-ups gestört und deine Framerate bleibt stabil. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Erkennungsrate von Malware. Die Software sollte in der Lage sein, auch die neuesten Bedrohungen zuverlässig zu erkennen und zu blockieren. Achte hierbei auf unabhängige Testergebnisse von renommierten Instituten.
Zusätzlich zur reinen Virenerkennung bieten viele Programme nützliche Zusatzfunktionen. Ein integrierter Passwort-Manager kann beispielsweise sehr hilfreich sein, um deine zahlreichen Gaming-Accounts sicher zu verwalten. Auch ein VPN (Virtual Private Network) ist eine sinnvolle Ergänzung, besonders wenn du häufig in öffentlichen WLAN-Netzwerken spielst oder auf geo-geblockte Inhalte zugreifen möchtest. Wenn du dich für Cloud-Gaming interessierst, könnte unser Artikel über Cloud Computing für dich spannend sein.
Welches Antivirensystem ist am besten?
Die Frage nach dem „besten“ Antivirensystem lässt sich nicht pauschal beantworten, da die Anforderungen von Gamer zu Gamer unterschiedlich sind. Einige bekannte und bewährte Lösungen auf dem Markt sind beispielsweise Bitdefender, Kaspersky und Norton. Diese Programme bieten in der Regel spezielle Gaming-Editionen an, die auf die Bedürfnisse von Spielern zugeschnitten sind. Bitdefender zeichnet sich durch eine sehr gute Erkennungsrate und einen ressourcenschonenden Betrieb aus. Kaspersky bietet umfangreiche Zusatzfunktionen und einen effektiven Gaming-Modus. Norton punktet mit einer benutzerfreundlichen Oberfläche und einem starken Schutz vor Ransomware.
Letztendlich solltest du verschiedene Programme ausprobieren und vergleichen, um die Lösung zu finden, die am besten zu deinem System und deinen Spielgewohnheiten passt. Viele Hersteller bieten kostenlose Testversionen an, mit denen du die Software vor dem Kauf ausgiebig testen kannst. Denke daran, dass die Cybersicherheit für Gamer ein kontinuierlicher Prozess ist. Halte deine Software immer auf dem neuesten Stand und sei wachsam beim Herunterladen von Dateien oder dem Klicken auf Links in Foren und Chats. Nur so kannst du dein Gaming-Erlebnis ungetrübt genießen und deine wertvollen Daten schützen.