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Aktualisiert: 16. September 2026Lesezeit: ca. 2 Min.
Tarot-Karten
Tarot-Karten - flickr/mararie

Es ist etwas ganz Besonderes, das die Faszination von Tarot-Karten ausmacht und daher nun auch Tarot online immer populärer macht. Ganz entfernt ähneln Tarotkarten unserem normalen Skat-Deck, aber Tarot ist deutlich mehr. Die Karten sind der Ausdruck des eigenen Innersten mit starker Symbolkraft. Da treffen zum Beispiel der Narr auf den Hohepriester, die Welt auf den Stern, der Tod auf den Turm.

Tatsächlich teilt sich das 78-Karten-Tarot-Deck in zwei Teile: die kleine und die große Arkana.
Die große Arkana bestehen aus 22 Karten, die von teilweise archaischen Symbolbildern bevölkert werden. Diese Starten bei 0 – dem Narren und gehen bis zur 21 – der Welt (oder auch das Universum).

Die kleine Arkana teilt sich wiederum ein in Stäbe, Kelche, Schwerter und Münzen, die schließlich von den Zahlen 1 (As) bis 10 laufen, denen dann die Hofkarten folgen (Buben, Ritter, Königin und eine König).

Woher diese Karten kommen ist nicht ganz klar. Einige vermuten ihre Herkunft im alten Ägypten. Die ersten nachgewiesenen Quellen findet man im 14. Jahrhundert. Zu dieser Zeit entstand das berühmte Visconti-Tarot.

Mittlerweile gibt es verschiedenste Tarot-Decks. Basis sind die Grundmotive, jedoch hat sich derer eine Vielzahl von Künstlern angenommen. Je nach Geschmack, kultureller oder religiöser Ausrichtung ist für jeden etwas dabei. So gibt es keltisch orientierte Decks, asiatische oder afrikanische oder auch einige, die sich thematisch zum Beispiel mit Feen oder Vampire beschäftigen. Auch manche Künstler haben eigene Decks entwickelt, wie zum Beispiel Dalí. Die Ausführungen sind wahrlich vielfältig. Am Bekanntesten sind jedoch das klare Rider-Waite-Tarot von 1910 und das nicht unumstrittene Crowley-Tarot, das in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts entstanden ist.

Es gibt verschiedene Arten Tarot-Karten zu legen. Es kommt einfach darauf an, was man erreichen will. Viele möchten natürlich ihre Zukunft sehen – man kann sie aber auch in einem Selbsterkenntnisprozess als Hilfsmittel verwenden. Dementsprechend können verschiedene Legesysteme angewendet werden. Bei diesen werden gezogenen Karten bestimmten Plätzen mit speziellen Deutungen zugeordnet. Das kann eine Karte sein und bis zu dem Auslegen des Kompletten Decks gehen. Am bekanntesten sind hier das Auslegen von drei Karten (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) und das komplexe keltische Kreuz. Gerne wird auch einfach einmal die Tageskarte als Einzelkarte gezogen.

All das kann man natürlich für sich alleine machen – oder man wendet sich persönlich an eine Kartenlegerin. Es gibt zudem die Möglichkeit, sich über Hotlines wie zum Beispiel Questico oder Vistano Karten legen zu lassen Spielerisch und etwas weniger differenziert ist das Legen über diverse Online-Tools.

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