Gaming als Hobby: Längst mehr als eine Nische
„Gamer hängen den ganzen Tag nur in ihrem dunklen Raum ab und leben ohne Freunde in ihrer eigenen virtuellen Welt“. Dieses Klischee haben wir alle schon einmal gehört. Sind Gamer immer „Nerds“ im Sinne von freudelosen Einsiedlerkrebsen? Bringen wir mal ein wenig Licht ins Dunkle. Die Bedeutung von Gaming als Hobby hat sich in den letzten Jahren massiv gewandelt und ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen.
Den „typischen“ Gamer gibt es nicht
Mit der Weiterentwicklung der Computer- und Konsolentechnologie und dem damit verbundenen Fortschritt der Videospiele, erfreut sich eben genau dieses Hobby seit Jahren und Jahrzehnten wachsender Beliebtheit. Eine Definition des „klassischen“ Gamers ist dabei unmöglich, denn: Zocken ist etwas für Jedermann. Und so entwickelten sich verschiedene Gamertypen. Ob jung oder alt, männlich oder weiblich, arm oder reich – Spiele begeistern uns alle.
Sie motivieren und machen Spaß, sei es durch das geschaffte Level im Jump & Run Spiel, der Abschluss der Kampagne im Ego-Shooter oder durch das Erspielen eines Casinobonus im Online Casino. Wer mehr über die Bedeutung von Spielen als Hobby erfahren möchte, findet auf unserem Blog weitere spannende Einblicke. Und jetzt kommen wir an den springenden Punkt: Wenn wir von Nerd reden, ist das doch eher negativ im Sinne von „Fachidiot“ gemeint – er kann gamen, aber sonst nicht.
Natürlich gibt es Menschen, die mehr oder weniger Zeit in dieses Hobby investieren. Das muss in der Folge jedoch nicht zwangsläufig etwas mit dem weiteren Lebensstil zu tun haben. Oft entstehen durch Gaming-Communities neue Freunde und Gleichgesinnte, die sich auch im echten Leben treffen und austauschen.
Hier kommt die Gamer-Elite!
Wer besonders viel Zeit in das Zocken investiert und auch die nötigen Fähigkeiten mitbringt, der kann Gaming als Hobby heute sogar zum Beruf machen. Damit ist nicht nur zwangsläufig die Entwicklung von eben solchen Spielen gemeint, auch das Spielen selbst wird bezahlt. Besonders im asiatischen Raum ist Gaming eine Sportart mit regelmäßig stattfindenden Events, eigenen Ligen und Meisterschaften geworden.
Die Besten unter ihnen sind echte Superstars mit Millionenverträgen. Neben Ego-Shootern und Strategiespielen wird besonders im MOBA-Genre intensiv E-Sport betrieben. „Dota 2“ und „League of Legends“ sind dabei die populärsten Spiele. Aber: Wie bei jeder „normalen“ Sportart auch, trifft bei solchen Veranstaltungen nur die Elite aufeinander, denn die Konkurrenz ist groß.
Im Februar dieses Jahres spielten nach eigenen Angaben fast 30 Millionen Nutzer „League of Legends“. Dementsprechend hoch sind inzwischen auch die Preisgelder, so gewann der letzte Gewinner der Dota 2-Veranstaltung „The International“ ein Preisgeld von über 10 Millionen US-Dollar. Wer selbst in die Welt des kompetitiven Spielens einsteigen möchte, sollte sich überlegen, ob ein Gaming-PC für Einsteiger die richtige Wahl ist, um die nötige Leistung für anspruchsvolle Titel zu haben.
E-Sport? Also doch Nerd?!
In Deutschland haben wir ebenfalls entsprechende Ligen und Meisterschaften, bei denen natürlich auch Sponsoren aus der Szene ihre Finger im Spiel haben – Millionen lassen sich hierzulande jedoch nicht verdienen. Ein guter Verdienst im vierstelligen Bereich ist für deutsche Profi-Gamer dennoch drin. Natürlich hat man beim E-Sport einen Punkt erreicht, an dem man durchaus von „Nerds“ sprechen kann.
Dennoch führen auch die (meisten) professionellen Gamer ein normales Leben und widmen dabei dem E-Sport die gleiche Aufmerksamkeit, die Ronaldo, Messi und Co. dem Fußball widmen. Letztendlich zeigt sich, dass Gaming als Hobby eine unglaubliche Vielfalt bietet und längst nicht mehr in die Schublade der alten Klischees passt.
1 Kommentar
Lieber Daniel,
vielen Dank für deinen Artikel, ich schließe mich deiner Meinung vollkommen an.
Gaming wird immer beliebter – bei beiden Geschlechtern und in so gut wie allen Altersgruppen. Zudem können bestimmte Spiele ja auch soziale Interaktion anregen, Angriffsstrategien entstehen schließlich nicht aus dem Nichts.
Denken Sie, die Ligen werden sich weiter etablieren?
Liebe Grüße
Felix von der AdPoint GmbH