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Handys machen doch nicht krank!

cc by Piratenpartei Deutschland/flickr

Das Gerücht, dass das Telefonieren mit dem Handy krank macht indem es Hirntumore und vieles mehr verursacht, hat sich eine lange Zeit lang hartnäckig gehalten. Gerade uns Frauen hat diese Aussage besonders hart getroffen. Denn wenn dieses Gerücht wirklich der Tatsächlichkeit entsprochen hätte, dann hätte das für uns bedeutet, dass wir uns geliebtes Handy nun gar nicht mehr zum Telefonieren hätten benutzen können. Auch in Bezug auf Kinder und Jugendliche sollte die Handy-Strahlung ein erhöhtes Risiko für Gehirntumore hervorrufen.

Eine aktuelle Studie der Universität Basel hat nun jedoch ergeben, dass Kinder und Jugendliche nicht häufiger als andere an Gehirntumore erkranken, wenn sie Handy-Strahlung ausgesetzt sind. Die Untersuchung der Uni Basel, die international durchgeführt wurde, hat die medizinischen Daten von insgesamt 352 Jugendlichen aus Norwegen, Dänemark, der Schweiz und aus Schweden analysiert. Diese Jugendlichen waren alle im Zeitraum von 2004 bis 2008 an einem Gehirntumor erkrankt. Gegenübergestellt wurden ihnen die Daten von 646 gesunden Kindern und Jugendlichen. Bei der Untersuchung wurden die Probanden und auch die erkrankten Personen direkt auf ihr Telefonierverhalten hin interviewt.

Das Ergebnis der Studie hat gezeigt, dass die Mediziner herausfanden, dass alle Patienten im Schnitt nicht öfter mit dem Handy telefonierten als die Probanden. Darüber hinaus gab es auch keine Hinweise darauf, dass es mehr Tumore in den Gehirnregionen gab, die beim Telefonieren am stärksten von der Strahlung des Handys betroffen sind. Damit gibt es also keinen Zusammenhang zwischen dem Telefonieren mit dem Handy und der Bildung von Tumoren im Gehirn.

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