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Sieg von Motorola gegen Apple: Folgen für iPhone und iPad?

Langsam, aber sicher nehmen die Patentstreitereien der großen Konzerne wohl nicht nur in den Augen von Laien skurrile Formen an. Setzte sich vor kurzem erst Apple gegen Samsung erfolgreich vor Gericht durch und erreichte damit, dass Samsung sein Galaxy Tab 10.1 in Deutschland nicht mehr selbst verkaufen durfte, ist nun Apple selbst von solch einer Aktion betroffen.

cc by fotopedia/ John.Karakatsanis

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Vor einigen Tagen entschied das Landgericht Mannheim, dass Apple gegen das GPRS-Patent verstoße. Die Technik, die das Unternehmen Motorola als die seine betitelt, nutzt Apple in nahezu allen iPhones und iPads. Noch hat Motorola das Urteil nicht vollstrecken lassen, da dazu eine Sicherheitsleistung von 100 Millionen Euro hinterlegt werden muss. Apple hatte eine deutlich höhere Summe verlangt…
Würde Motorola so handeln, könnte es sein, dass Apple das iPhone und auch das iPad so nicht in Deutschland verkaufen dürfte, was entsprechende Änderungen wie bei Samsung nötig machen würde. Oder aber Apple lässt die Motorola-Patente lizensieren. Das Unternehmen selbst versucht in der Zwischenzeit die Kunden zu beruhigen und sagt, dass der Streit keine Auswirkungen auf das Weihnachtsgeschäft haben wird. Mal sehen…

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