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Software nackt verkaufen

cc by billaday/flickr

In England gibt es ein Unternehmen, in dem die Software ausschließlich von nackten Frauen verkauft wird. Der englische Software-Hersteller nennt sich „NudeHouse“. Das Besondere an diesem Unternehmen in Buckinghamscher ist, dass alle Mitarbeiterinnen dem Kunden am Bildschirm nackt gegenübersitzen. Selbstverständlich stellt sich hier die Frage nach dem Sinn und dem Zweck des ganzen.

Scheinbar ist die Antwort auf diese Frage sehr schnell gefunden. Chris Taylor, der 63-jährige Firmengründer, ist ein militanter Verfechter der FKK-Mantalität. Aus diesem Grund möchte er seine Lebenseinstellung auch am Arbeitsplatz verwirklichen. Daher gilt für die Angestellten, dass nackt Pflicht ist. Allerdings verdienen die Angestellt mit 37 000 Pfund im Jahr auch nicht mehr als die herkömmlichen Kundenberaterinnen. Dabei erscheint es als verständlich, dass sich der Firmengründer lieber mit Frauen als mit Männern umgibt. Er betont dabei jedoch sehr stark, dass es bei ihm im Unternehmen nicht um Sex ginge, sondern vielmehr um eine optimale Umgebung für die Anhänger des Nacktseins. Der positive Nebeneffekt dabei besteht darin, dass die weiblichen Mitarbeiter keinen tatsächlichen und physischen Kontakt zu ihren Kunden pflegen, sondern ihnen lediglich am Bildschirm begegnen. Auf diesem Weg ist die etwas ungewöhnliche Firmenphilosophie ganz legal und absolut sicher. Das Geschäft mit dem schönen Anblick boomt.

Dass den männlichen Kunden der Gedanke daran, dass sie mit einer nackten Kundenberaterin telefonieren reizt, ist nachvollziehbar. Trotzdem bleiben die Motive der Angestellten offen. Machen sie es aus Überzeugung oder ist es der Nervenkitzel, der sie reizt? Wir wissen es nicht. Doch solange sie das, was sie machen freiwillig und gerne tun, sei es ihnen gegönnt.

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